Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

München/Tübingen

Foto: Privat D.Schidel
Internationales Forschungsteam entschlüsselt altägyptische Balsamierung

Ein internationales Forscherteam aus Tübingen, München und Ägypten hat entschlüsselt, welche chemischen Substanzen die alten Ägypter bei der Einbalsamierung ihrer Toten verwendet hatten.

Das in altägyptischen Texten vorkommende Wort „antiu" beispielsweise, das gerne mit Weihrauch oder Myrrhe übersetzt wurde, war in Wirklichkeit eine Mischung aus Zedernöl, Wacholder-/Zypressenöl und tierischen Fetten. Ferner wurden Pistazienherz und Rizinusöl ausschließlich für den Kopf verwendet. Die größte Überraschung der Forscher: Der größte Teil stammte nicht aus Ägypten selbst, sondern aus dem Mittelmeerraum, dem tropischen Afrika und sogar aus Südostasien. Das zeigt, wie global die Handelsbeziehungen vor fast 3.000 Jahren schon waren.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Schätze aus dem Alten Amerika: Ehepaar vermacht 22 Kunstwerke an Uni Die Sammlungen der Universität Tübingen haben Zuwachs bekommen: Der Tübinger Riesenchromosomen-Forscher Claus Pelling und seine Ehefrau, die Biologin Marie Luise Zarnitz vermachten der Universität Kunstgegenstände aus Mittel- und Südamerika. Sie stammen aus einer Zeit lange vor der Entdeckung Amerikas durch die Europäer, sind also präkolumbisch. Am Dienstag-Mittag war Übergabe.
Foto: RTF.1
Zeitreise ins Mittelalter: Living History Event im Schlösslespark Es gibt wohl kaum jemanden, der sich nicht schon einmal ausgemalt hat, wie es wohl wäre, in eine Zeitmaschine zu steigen und unsere Vorfahren zu besuchen. Im Pfullinger Schlösslespark wird dieser Traum jetzt fast Wirklichkeit. Die Besucher des Living History Events „Ritter und Burgen im Echaztal“ erwartet ein buntes Programm mit einem „lebendigen“ Einblick in das 13. Jahrhundert.
Foto: RTF.1
Heidengrabenzentrum schickt Besucher auf Zeitreise Eine virtuelle Reise in die Zeit vor 2.500 Jahren verspricht das neue Heidengrabenzentrum auf der Schwäbischen Alb zwischen den drei Gemeinden Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler gelegen. Das sogenannte Oppidum Heidengraben war mit fast 17 Quadratkilometern eine der größten befestigten spätkeltischen Siedlungen Europas. Am Freitagabend wurde das Zentrum durch einen Festakt in Hülben feierlich eröffnet.

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