Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Tübingen/Niederstotzingen

Foto: RTF.1
Offener Brief: Conard fordert Erhalt des Archäoparks Vogelherd

Der Tübinger Archäologe Nicholas Conard hat sich wegen des Archäoparks Vogelherd in Niederstotzingen in einem offenen Brief an die Landesregierung Baden-Württemberg gewandt.

Gemeinsam mit zahlreichen Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland sowie von allen Kontinenten der Erde fordert er das Land auf, die museale Einrichtung so zu unterstützen, dass sie sich im Zusammenspiel mit den betroffenen Gemeinden, Vereinen und privaten Spendern dauerhaft tragen kann. Dem Archäopark droht wegen der unsicheren Finanzierung die endgültige Schließung zum 6. November dieses Jahres.

Zum Freilichtmuseum gehört auch das Weltkulturerbe Vogelherdhöhle, wo Conard selbst und andere Wissenschaftler einige der ältesten Kunstwerke der Menschheit entdeckt hatten. Da die Landesregierung derzeit den Haushalt für 2023 und 2024 berät, habe das Thema eine hohe Dringlichkeit, erklären die unterzeichnenden Wissenschaftler.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Schätze aus dem Alten Amerika: Ehepaar vermacht 22 Kunstwerke an Uni Die Sammlungen der Universität Tübingen haben Zuwachs bekommen: Der Tübinger Riesenchromosomen-Forscher Claus Pelling und seine Ehefrau, die Biologin Marie Luise Zarnitz vermachten der Universität Kunstgegenstände aus Mittel- und Südamerika. Sie stammen aus einer Zeit lange vor der Entdeckung Amerikas durch die Europäer, sind also präkolumbisch. Am Dienstag-Mittag war Übergabe.
Foto: RTF.1
Zeitreise ins Mittelalter: Living History Event im Schlösslespark Es gibt wohl kaum jemanden, der sich nicht schon einmal ausgemalt hat, wie es wohl wäre, in eine Zeitmaschine zu steigen und unsere Vorfahren zu besuchen. Im Pfullinger Schlösslespark wird dieser Traum jetzt fast Wirklichkeit. Die Besucher des Living History Events „Ritter und Burgen im Echaztal“ erwartet ein buntes Programm mit einem „lebendigen“ Einblick in das 13. Jahrhundert.
Foto: RTF.1
Heidengrabenzentrum schickt Besucher auf Zeitreise Eine virtuelle Reise in die Zeit vor 2.500 Jahren verspricht das neue Heidengrabenzentrum auf der Schwäbischen Alb zwischen den drei Gemeinden Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler gelegen. Das sogenannte Oppidum Heidengraben war mit fast 17 Quadratkilometern eine der größten befestigten spätkeltischen Siedlungen Europas. Am Freitagabend wurde das Zentrum durch einen Festakt in Hülben feierlich eröffnet.

Weitere Meldungen