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Nachrichten aus der archäologischen Forschung

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Tübingen

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Neandertaler jagte Höhlenlöwen und nutzte ihre Felle

Einem Team aus Wissenschaftlern der Universitäten Tübingen und Reading und des niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege ist es jetzt gelungen, mit Hilfe neuer und alter Funde einen Beweis dafür zu erbringen, dass bereits die Neandertaler Höhlenlöwen gejagt und verarbeitet haben.

Bislang ging die Forschung davon aus, dass erst der Homo sapiens ein besonderes Interesse an dem ausgestorbenen Tier zeigte. Knochenreste aus der Einhornhöhle im Harz weisen deutliche Schnittspuren auf, wie sie entstehen, wenn das Fell abgezogen wird. In Verbindung mit dem Skelett eines Höhlenlöwen, dass bei Siegsdorf in Bayern gefunden wurde und eine klare Jagdverletzung zeigt, sind die Archäologen somit zu dem Schluss gekommen, dass die Neandertaler den rund 1 Meter 30 großen Höhlenlöwen nicht nur als Nahrungskonkurrent ausschalten wollten, sondern ihn auch aßen und sein Fell, an dem sie die Krallen beließen, als Statussymbol nutzten.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Menschliche Evolution verlief anders als gedacht Das Wachstum des Gehirns und die Verkleinerung von Gesicht und Kiefer sind zwei der bekanntesten Trends der menschlichen Evolution. Jetzt legt eine Studie von Forschern aus Tübingen und dem amerikanischen Knoxville nahe, dass diese Evolutionsprozesse langsamer und weniger gezielt verliefen, als es die traditionelle Lehrbuchdarstellung nahelegt.
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"Cäsar von Stein" dankt ab - Gerd Schollian vom Römischen Freilichtmuseum Hechingen bei Festakt verabschiedet Alles begann 1971, als der damalige Bürgermeister von Stein, Gerd Schollian, bei der neuen Planung des Waldwegenetzes ein Stück Mauer entdeckte, das sich als Überbleibsel einer besonders prächtig ausgebauten römischen Villa Rustica entpuppte. Mehr als 50 Jahre seines Lebens hat Schollian der Ausgrabung und Rekonstruktion der Fundstätte gewidmet. Nun gibt der 84-Jährige das Zepter weiter.
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Straßenbau-Azubis auf archäologischer Mission Seit nunmehr über vier Jahren widmet sich die Initiative "Die Burg" der systematischen Erkundung der Ruine Hohengenkingen in Sonnenbühl. Die Projektleitung schließt dabei immer wieder neue Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen, die bei der Ausgrabung unterstützen. Neuester Kooperationspartner ist die Grafenberg-Berufsschule aus Schorndorf. Anstatt die Schulbank zu drücken, helfen auszubildende Straßenbauer bei der Sicherung archäologischer Funde.

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