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Nachrichten aus der archäologischen Forschung

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Tübingen/Jojosi

Foto: Universität Tübingen / Manuel Will
Steinzeitlicher Steinbruch

Bereits vor 220.000 Jahren bauten Menschen in Südafrika gezielt Rohstoffe ab und damit deutlich früher als bisher angenommen.

Das konnte ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Tübingen an der Fundstelle Jojosi in Südafrika nachweisen. Bisher glaubte man, dass Jäger- und Sammlergruppen während der Altsteinzeit das Material für Steinwerkzeuge beiläufig bei anderen Aktivitäten sammeln. Doch in Jojosi bearbeiteten sie vor Ort Felsblöcke und schlugen so lange Material ab, bis sie aus dem Stein die gewünschten Formen gewonnen hatten. Die Forscher fanden im steinzeitlichen Steinbruch fast ausschließlich Produktionsabfall. Das legt nahe, dass die Menschen der Steinzeit Jojosi absichtlich aufsuchten, um das begehrte Rohmaterial zu gewinnen.


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