Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Esna/Tübingen

Foto: Uni Tübingen/ Ahmed Emam
Spektakuläre Deckengemälde entdeckt

Tübinger Forscher und ihre ägyptischen Kollegen haben im Tempel von Esna in Oberägypten eine Serie farbenprächtige Deckengemälde freigelegt.

Dabei handelt es sich um knapp 50 Darstellungen der oberägyptischen Kronengöttin Nechbet sowie der unterägyptischen Kronengöttin Wadjet.

Bereits seit 2018 arbeiten die Forscher daran, Reliefs, Malereien und Inschriften des Tempels freizulegen und die ursprünglichen Farben wieder sichtbar zu machen. Normalerweise sind die Farben im Laufe der Jahrhunderte verblasst oder vollständig verschwunden. Im Tempel von Esna wurden aber die Farben fast 2.000 Jahre lang von einer Schmutz- und Rußschicht überdeckt und auf diese Weise konserviert. Mit der Säuberung der Decken und Säulen konnten die Malereien in ihrer ursprünglichen Farbenpracht wieder freigelegt werden.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Spatenstich für Heidengrabenzentrum Sie gelten als schriftlose Hochkultur: Die Kelten. Sie siedelten in der Eisenzeit im heutigen Baden-Württemberg und weit darüber hinaus. Die Kelten waren gut mit dem Mittelmeerraum vernetzt und bauten Städte, die als Oppidum bezeichnet werden. Dort wo heute die Region Neckar-Alb auf die Region Stuttgart trifft, auf dem Gebiet der Gemeinden Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben lag das größte keltische Oppidum auf dem europäischen Kontinent: die Elsachstadt, auch bekannt als Heidengraben. Um diese für Besucher erlebbar zu machen, sollen hier ein Informationszentrum und ein Aussichtsturm entstehen. Am Donnerstag war Spatenstich.
Foto: Ukrainische Streitkräfte
Unesco-Kommissionen aus 25 Staaten verurteilen Angriff auf Ukraine Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine äußern sich erstmals die Unesco-Kommissionen von über 25 Staaten gemeinsam. Sie fordern Russland auf, seine Truppen aus der Ukraine abzuziehen.
Foto: RTF.1
Auf den Spuren der Steinzeit-Jäger In diesem Artikel geht es auf eine Zeitreise 1,84 Millionen Jahre zurück und in die Olduvai-Schlucht in Tansania. Dort hatten die damals lebenden Menschen mit der wissenschaftlichen Bezeichnung homo ergaster so etwas wie ein Freiluft-Speisezimmer. Die spanische Wissenschaftlerin Luc?a Cobo-Sánchez hat dort gegraben und dabei herausgefunden: Schon damals jagten Menschen, und schon damals hatten sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Am Donnerstag erhielt die Forscherin dafür den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie.

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